CHRONIK

Nasgenstadt

Fläche: 4,12 km²
Einwohner im Jahr 1871: 280
im Jahr 2025: 1615

Chronologie Nasgenstadt

1135

wurde der Ort erstmals als „Nazzegostetin“ genannt. Der Name entstammt dem althochdeutschen und steht für „Brennnessel“.

1257

Hinweis auf eine Kirche und Pfarrei in Nasgenstadt.

1403

und 1442 wurde ein Burgstall (eine Altburgstelle) erwähnt.

1442

nahm das Ehinger Spital fast den gesamten Ort in Besitz.

1532

belehnte Österreich die Stadt für das dortige Spital mit der Hoch- und Niedergerichtsbarkeit.

1696

Einweihung der barocke Wendelinkapelle mit Stichkappengewölbe (im Ortszentrum). Der Hochaltar, stellt die Hl. Dreieinigkeit bei der Himmelfahrt Mariens, schwebend über der Gemeinde Nasgenstadt, dar.

1721

Bau des denkmalgeschützten Urspinger Bauernhofs in der Gamerschwanger Straße.

1729

aus der seinerzeitigen gotischen Kirche (Chor noch so gestaltet) wird die heutige barocke Kirche St. Peter und Paul aufgebaut. Diese beinhaltet eine hervorragende Ausstattung mit Werken von Dominikus Hermegild Herberger, Anton Sturm, Agid Verhelst und J.A. Mölckh.

1749

wurde das Kirchengebäude um einen Zwiebelturm im spätbarocke Stil erweitert.

1803

Errichtung des Pfarrhauses, das heute als Gemeindesaal und Wohnung dient.

1805

das Dorf gehört zum Königreich Württemberg.

1895

Donaubegradigung.

1872

Bau der „Posthalterkapelle“ direkt am früheren Postweg (B311).

1945

Brückensprengung an der Ufergasse und 1952 Neubau an der L259.

1971

Nasgenstadt wird nach Ehingen eingemeindet und ist dort seitdem ein Teilort.

1973

Aufgabe des Schulbetriebs und Umbau der Schule für Gemeindezwecke.

1979

Bau eines Kindergarten in Nasgenstadt.

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